Auszahlungsplan
Die flexible Alternative zur Leibrente: Das Kapital bleibt investiert und wird in monatlichen Raten entnommen — ohne Verrentungszwang.
Was bedeutet Auszahlungsplan?
Beim Altersvorsorgedepot gibt es keinen Zwang, das angesparte Kapital bei Rentenbeginn in eine Versicherung mit lebenslanger Leibrente einzubringen. Stattdessen läuft ein Auszahlungsplan: Das Guthaben bleibt im Depot investiert und wird über die gewählte Laufzeit in monatlichen Raten entnommen. Das noch nicht entnommene Kapital kann währenddessen weiter Erträge erwirtschaften.
Zu Beginn der Auszahlungsphase — wählbar zwischen 62 und 70 Jahren — können außerdem bis zu 30 % des Guthabens als Einmalbetrag entnommen werden (§ 1 Abs. 1 Nr. 4a AltZertG); mindestens 70 % fließen in den Auszahlungsplan.
Auszahlungsplan oder Leibrente?
Der Auszahlungsplan bietet Flexibilität und Renditechancen auch im Ruhestand — dafür ist er nicht lebenslang garantiert, sondern endet, wenn das Kapital aufgebraucht ist. Eine Leibrente zahlt dagegen garantiert bis ans Lebensende, fällt aber wegen der Versicherungskosten meist niedriger aus. Was für Sie passt, hängt von Vermögen, Gesundheit und Sicherheitsbedürfnis ab — der Rechner vergleicht beide Welten im Riester-Vergleich.
Was bedeutet das für Sie?
Wie sich das konkret auf Ihre Förderung und Ihre spätere Rente auswirkt, rechnen Sie in wenigen Minuten selbst durch — oder Sie stöbern in unseren häufigen Fragen.