Glossar

Grenzsteuersatz

Der Steuersatz auf jeden zusätzlich verdienten Euro — er entscheidet, wie viel der Sonderausgabenabzug beim Altersvorsorgedepot bringt.

Was bedeutet Grenzsteuersatz?

Der Grenzsteuersatz gibt an, mit wie viel Prozent der letzte (oberste) Euro Ihres Einkommens besteuert wird. Wegen der Steuerprogression steigt er mit dem Einkommen: Er beginnt bei 14 %, erreicht bei Jahreseinkommen ab rund 69.900 € die 42 % und liegt für Spitzenverdiener bei 45 %. Er ist damit deutlich höher als der Durchschnittssteuersatz auf das Gesamteinkommen.

Warum er für das Altersvorsorgedepot so wichtig ist

Abzüge wirken immer mit dem Grenzsteuersatz: Wer Beiträge über den Sonderausgabenabzug geltend macht, spart je abgesetztem Euro genau den Grenzsteuersatz an Steuern. Bei 42 % bringt der volle Abzug von 2.340 € (Eigenbeitrag plus Zulage) rund 983 € — die Günstigerprüfung verrechnet das mit den Zulagen. Und in der Auszahlungsphase gilt spiegelbildlich: Je niedriger der persönliche Steuersatz im Ruhestand, desto weniger kostet die nachgelagerte Besteuerung.

Was bedeutet das für Sie?

Wie sich das konkret auf Ihre Förderung und Ihre spätere Rente auswirkt, rechnen Sie in wenigen Minuten selbst durch — oder Sie stöbern in unseren häufigen Fragen.

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