Vorabpauschale
Die jährliche Pauschalsteuer auf Fondsgewinne im normalen Depot — im Altersvorsorgedepot entfällt sie während der gesamten Ansparphase.
Was bedeutet Vorabpauschale?
Bei einem normalen Wertpapierdepot verlangt das Finanzamt seit 2018 jedes Jahr eine Steuer-Vorauszahlung auf Fondsgewinne — auch dann, wenn Sie keinen einzigen Anteil verkauft haben. Berechnungsgrundlage ist ein pauschaler Mindestertrag aus dem gesetzlichen Basiszins; auf diesen fiktiven Gewinn wird nach Teilfreistellung Abgeltungsteuer fällig. Das Geld wird direkt vom Verrechnungskonto abgebucht und fehlt fortan im Depot.
Warum ihr Wegfall so wertvoll ist
Im Altersvorsorgedepot entfällt die Vorabpauschale während der gesamten Ansparphase — genau wie die laufende Abgeltungsteuer. Was nach kleinen Beträgen aussieht, summiert sich über 20 oder 30 Jahre erheblich: Jeder Euro, der nicht jährlich als Steuer abfließt, bleibt investiert und verzinst sich weiter (nachgelagerte Besteuerung). Unser Rechner stellt das Altersvorsorgedepot einem normalen ETF-Depot inklusive Vorabpauschale gegenüber — der Unterschied im Endkapital ist einer der Haupteffekte der neuen Förderung.
Was bedeutet das für Sie?
Wie sich das konkret auf Ihre Förderung und Ihre spätere Rente auswirkt, rechnen Sie in wenigen Minuten selbst durch — oder Sie stöbern in unseren häufigen Fragen.