Glossar

Leibrente

Die lebenslang garantierte Rente einer Versicherung — beim Altersvorsorgedepot ist sie freiwillig, nicht Pflicht.

Was bedeutet Leibrente?

Bei einer Leibrente übergibt man sein angespartes Kapital an eine Versicherung, die im Gegenzug eine lebenslange monatliche Rente garantiert — egal, wie alt man wird. Die Höhe bestimmt der Rentenfaktor: Zahlt der Versicherer beispielsweise 25 € je 10.000 € Kapital, werden aus 100.000 € genau 250 € Monatsrente. Das Langlebigkeitsrisiko trägt der Versicherer; dafür ist das Kapital gebunden und die Rente fällt wegen Kosten und vorsichtiger Kalkulation oft niedriger aus, als es ein Entnahmeplan zunächst könnte.

Leibrente und Altersvorsorgedepot

Bei der Riester-Rente ist die Verrentung weitgehend Pflicht — beim Altersvorsorgedepot nicht: Standard ist der flexible Auszahlungsplan, bei dem das Kapital investiert bleibt. Wer die lebenslange Garantie schätzt, kann sein Guthaben trotzdem freiwillig verrenten lassen. Was unterm Strich mehr Monatsrente ergibt, vergleicht der Rechner im Riester-Vergleich — inklusive der unterschiedlichen Besteuerung mit Ertragsanteil.

Was bedeutet das für Sie?

Wie sich das konkret auf Ihre Förderung und Ihre spätere Rente auswirkt, rechnen Sie in wenigen Minuten selbst durch — oder Sie stöbern in unseren häufigen Fragen.

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